Tape
360 Grad Records
Zustand Neu

Hip-Hop-Musik speist sich aus verschiedenen musikalischen Einflüssen wie Funk, Soul, Rock oder Jazz. Viele dieser Verbindungen haben sehr alte Wurzeln, die jedoch eher im Verborgenen liegen. Manche Ursprünge sind kaum bekannt und bleiben im Dunkel der Geschichte. Mir ist schon immer aufgefallen, dass Oldschool-Rap-Gruppen wie die Furious Five, die Cold Crush Brothers oder die Force MCs in einer Art und Weise harmonierten, die stark an Doo-Wop-Gruppen erinnert. Aber auch einzelne MCs wie Busy B, Spoonie Gee oder Love Bug Starsky wurden stark von den Sängern der 50er-Jahre geprägt und brachten dies vor allem in ihren Live-Auftritten zum Ausdruck. Ausdrücke wie „one for the trouble, two for the time“ oder sogar das Wort „hip hop“ selbst wirken wie Zeugnisse aus dieser älteren Ära. Man muss bedenken, dass Rap im Grunde schon seit den 40er-Jahren oder noch länger existiert und sich sogar bestimmte Tanzbewegungen des Lindy Hop im Breaking wiederzufinden scheinen. Selbst das menschliche Beatboxing kann man als traditionelle Verbindung zu den Vokal-Performances schwarzer Doo-Wop-Gruppen bis hin zu Legenden wie Al Jarreau sehen. Deshalb musste ich dieses Mal tiefer als sonst graben, zurück in die Zeit von Doo-Wop, Ragtime, Swing, Country, Blues, Jive, Rock ’n’ Roll, Scat und Twist. Ich hoffe, ihr habt Spaß an dieser eklektischen Auswahl eines etwas obskuren Rap- und Hip-Hop-Verständnis-Edutainment-DJ-Mixes.
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